Es gibt ein tol­les neu­es Hand­buch des Pro­jek­tes“Digi­ta­le Hil­fe” des JFF (Jugend Film Fern­se­hen e. V. — Insti­tut für Medi­en­päd­ago­gik in For­schung und Pra­xis).

Dies war der Anlass für einen Fach­tag, zu dem wir nach Mün­chen gereist sind, um uns direkt ein Exem­plar zu sichern und unser Pro­jekt vor­zu­stel­len sowie das bun­des­wei­te Netz­werk zu stär­ken und in den gemein­sa­men Aus­tausch zu gehen.

Das Hand­buch fasst die gemach­ten Erfah­run­gen des Pro­jek­tes “Digi­ta­le Hil­fe” aus der fünf­jäh­ri­gen Pra­xis zusam­men. Es bie­tet Ein­bli­cke und Impul­se, um digi­ta­le Teil­ha­be auf indi­vi­du­el­ler Ebe­ne zu stär­ken. Ein beson­de­rer Fokus wird hier­bei auf Vor­über­le­gun­gen für geeig­ne­te Lern­set­tings geschaut, sowie die Hal­tung der Berater*innen im Vor­feld gestärkt und Tipps wei­ter­ge­ben wie gute Bera­tungs­an­ge­bo­te für älte­re Men­schen gelin­gen kön­nen.

Somit ergänzt das Hand­buch „Digi­ta­le Hil­fe“ Impul­se aus der Bera­tungs­pra­xis für mehr digi­ta­le Teil­ha­be unse­ren Rat­ge­ber “Ein­stieg leicht gemacht  — Die Welt des Smart­phones” per­fekt und die Kom­bi­na­ti­on bei­der berei­tet Enga­gier­te opti­mal auf die Medi­en­bil­dungs­ar­beit mit Senior*innen vor.

HIER könnt ihr in das kos­ten­freie Hand­buch rein­stö­bern oder es euch her­un­ter­la­den „Digi­ta­le Hil­fe — Impul­se aus der Bera­tungs­pra­xis für mehr digi­ta­le Teil­ha­be” 

Unser neus­tes Erklär­vi­deo ist da!

Es geht um Daten­schutz und Pri­vat­sphä­re­ein­stel­lun­gen, die man tref­fen kann, um siche­rer in der belieb­ten App unter­wegs zu sein. Wer kann alles mein Pro­fil­bild sehen, wer kann mich in Grup­pen ein­la­den, wo kann man uner­wünsch­te Num­mern blo­ckie­ren? Alls das und vie­les mehr erklä­ren wir Schritt für Schritt.

HIER gehts zum Video.

 

Das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) hat neue Check­lis­ten zum kos­ten­frei­en Down­load (Datum 20.06.25). Die Check­lis­ten geben Tipps zu den The­men:

  • Check­lis­te für den Ernst­fall: Phis­hing
  • Check­lis­te für den Ernst­fall: Betrug beim Online­ban­king
  • Check­lis­te für den Ernst­fall: Infek­ti­on mit Schad­pro­gram­men
  • Check­lis­te für den Ernst­fall: Erpres­sung mit Nackt­bil­dern

HIER gehts zur Web­sei­te. 

 

 

Die neue SIM ‑Stu­die 2024 — Senior*innen, Infor­ma­ti­on, Medi­en ist erschie­nen und gibt einen aktu­el­len Ein­blick, dar­über, ob und in wel­chen Maße Senior*innen digi­ta­le Medi­en nut­zen und was sich im Lau­fe der letz­ten 3 Jah­re (letz­te SIM ‑Stu­die 2021) geän­dert hat.

Hier die Kur­zu­am­men­fas­sung der der Inter­net­sei­te des mpfs (Medi­en­päd­ago­gi­cher For­schungs­ver­bund Süd­west):

Die digi­ta­le Teil­ha­be von Senior*innen nimmt zu: Der Anteil der Inter­net­nut­zen­den ab 60 Jah­ren ist auf 87 Pro­zent gestie­gen – ein Plus von sechs Pro­zent­punk­ten im Ver­gleich zur Erhe­bung von 2021. Beson­ders auf­fäl­lig ist der Zuwachs bei den Per­so­nen ab 80 Jah­ren, bei denen die Nut­zung um elf Pro­zent­punk­te auf 62 Pro­zent gestie­gen ist. Par­al­lel dazu hat auch die Ver­brei­tung digi­ta­ler Gerä­te in den Haus­hal­ten zuge­nom­men: So besit­zen bei­spiels­wei­se 83 Pro­zent der Befrag­ten mitt­ler­wei­le ein Smart­phone – ein Anstieg um elf Pro­zent­punk­te gegen­über 2021. Bei Per­so­nen im hohen Alter (80+) Jah­ren beträgt der Zuwachs sogar 18 Pro­zent­punk­te. Auch als Infor­ma­ti­ons­quel­le gewinnt das Inter­net an Bedeu­tung. Beim The­ma aktu­el­les Welt­ge­sche­hen ist das Fern­se­hen mit 56 Pro­zent die am häu­figs­ten genann­te Infor­ma­ti­ons­quel­le, gefolgt vom Inter­net mit 19 Pro­zent. Geht es um Gesund­heit und Pfle­ge, wird das Inter­net mit 33 Pro­zent bereits am häu­figs­ten genannt.

Trotz der gestie­ge­nen Nut­zung bestehen wei­ter­hin gro­ße Unter­schie­de bei den digi­ta­len Fähig­kei­ten. Ins­ge­samt errei­chen die Per­so­nen ab 60 Jah­ren ein grund­le­gen­des Kom­pe­tenz­ni­veau und damit nur die zwei­te von vier Kom­pe­tenz­stu­fen. Per­so­nen ab 80 Jah­ren und Offliner*innen (d. h. Per­so­nen, die ange-ben, das Inter­net nicht zu nut­zen) blei­ben auf einem nied­ri­gen Niveau.

Auf der Web­sei­te gibt es zum KOS­TEN­FREI­EN DOWN­LOAD und Wei­ter­ver­wen­dung:

  • Kom­plet­te SIM- Stu­die 2024
  • Gra­fi­ken der Stu­die als PDF
  • Gar­fi­ken der Stu­die als Power­Point
  • Pres­se­mit­tei­lung

Tipp: Außer­dem kann auch die Print­aus­ga­be kos­ten­frei auf der Web­sei­te bestellt wer­den.

Im Pod­cast Digi­tal mobil im Alter von O₂ Tele­fó­ni­ca und der Stif­tung Digi­ta­le Chan­cen wird mit Per­so­nen aus der Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Zivil­ge­sell­schaft über die Chan­cen und Risi­ken der KI für älte­re Men­schen gespro­chen.

Fol­gen­de The­men gibt es aktu­ell:

Die Fol­gen gehen zwi­schen 14- 23 Minu­ten und sind somit ein guter und kurz­wei­li­ger Ein­blick in unter­scheid­li­che Berei­che des The­men­fel­des “KI” und gut geeig­net für Zwi­schen­durch 🙂

 

Seit dem 29. April 2025 steht die elek­tro­ni­sche Pati­en­ten­ak­te (ePA) allen gesetz­lich Ver­si­cher­ten auto­ma­tisch zur Ver­fü­gung. Im Bei­trag des Digi­tal Kom­pass wird erklärt, wie die ePA funk­tio­niert, wel­che Rech­te Ver­si­cher­te haben und wie sie genutzt wer­den kann – auch von Per­so­nen ohne eige­nes digi­ta­les Gerät. Hier geht´s zum Bei­trag.

Meta AI

Es gibt Neu­ig­kei­ten bei Whats­App:
Die Fir­ma Meta hat mit den neu­en Updates (Aktua­li­sie­run­gen) ihrer Pro­duk­te – Face­book, Insta­gram und Whats­App – die Meta AI inte­griert (AI = Arti­fi­ci­al Intel­li­gence, eng­lisch für Künst­li­che Intel­li­genz).Nun erscheint am rech­ten Rand von Whats­App ein blau-lila­far­be­ner Kreis. Tippt man die­sen an, lan­det man in einem per­sön­li­chen Chat mit dem soge­nann­ten Meta-AI-Chat­bot und kann dort – ähn­lich wie bei ChatGPT – Fra­gen stel­len, sich Gedich­te erstel­len las­sen oder Tipps zu Rezep­ten, Aus­flü­gen etc. geben lassen.Dafür durch­fors­tet Meta AI im Hin­ter­grund eine rie­si­ge Daten­bank an Inter­net­sei­ten und lie­fert in Sekun­den­schnel­le ein Ergeb­nis.

Ganz schön prak­tisch, oder? Ja, das schon. Aber was gibt es zu beach­ten? Der Chat mit Meta AI ist nicht wie die ande­ren pri­va­ten Chats mit den eige­nen Kon­tak­ten end-zu-end-ver­schlüs­selt. Das heißt: Alle Daten, die man ein­gibt, wer­den unver­schlüs­selt an Meta über­mit­telt – und Meta nutzt die­se min­des­tens dafür, um den Chat­bot wei­ter zu trai­nie­ren. Man soll­te also kei­ne per­sön­li­chen Daten wie Kon­to­num­mern, Pass­wör­ter, Finanz­in­for­ma­tio­nen oder ande­re sen­si­ble Inhal­te in den Chat mit Meta AI ein­ge­ben.

Noch ist die Nut­zung von Meta AI in Whats­App in der EU nicht erlaubt, aber es ist sehr wahr­schein­lich, dass sich das bald ändert. In dem Fall müs­sen Nutzer*innen aktiv wider­spre­chen, um die Funk­ti­on abzu­leh­nen. Sobald dies der Fall ist, infor­mie­ren wir euch natür­lich.

Meta AI in Grup­pen­chats
Meta AI kann auch inner­halb von Grup­pen­chats ver­wen­det wer­den. Durch die Ein­ga­be von „@Meta AI“ las­sen sich KI-gene­rier­te Inhal­te direkt im Chat tei­len. Wer anschlie­ßend wei­ter mit dem Bei­trag inter­agie­ren möch­te, kann die ent­spre­chen­de Nach­richt mar­kie­ren und über die Ant­wort­funk­ti­on dar­auf reagie­ren. Jede Per­son im Grup­pen­chat kann also selbst ent­schei­den, ob und wie sie mit Meta AI kom­mu­ni­zie­ren möch­te.

Außer­dem ist geplant, dass Meta AI künf­tig auch Bil­der erstel­len und ana­ly­sie­ren kann – außer­halb der EU ist das bereits mög­lich. In der EU steht die­se Funk­ti­on bis­lang jedoch noch nicht zur Ver­fü­gung.

Kann man den Chat­bot / Meta AI löschen?
Nein, lei­der lässt sich der Chat­bot nicht löschen. Man kann ihn aber “unsicht­bar machen”, indem man ihn archi­viert oder ein­fach igno­riert – also nicht nutzt und kei­ne Daten ein­gibt.

Wie das geht, seht ihr in die­sem Video.

Hier­bei geht es um ver­meint­lich beson­ders pro­fi­ta­ble Anla­ge­mög­lich­kei­ten, wie lukra­ti­ve Akti­en, Fonds oder Kryp­to­wäh­run­gen. Die Täter*innen nut­zen hier­für meist Social Media oder Mes­sen­ger-Diens­te wie Whats­App oder Tele­gram und neh­men so Kon­takt zu ihren spä­te­ren Opfern auf. Meist geben sie sich als pro­fes­sio­na­le Berater*innen aus und ködern mit Ver­spre­chun­gen für schnel­le und beson­ders hohe, gewinn­brin­gen­de Invest­ments. Sie brin­gen dann ihre Opfer dazu, auf einer gefälsch­ten Tra­ding-Platt­form Geld zu inves­tie­ren. Dadurch, dass die­se Web­sei­te von den Betrüger*innen selbst ver­wal­tet wird, kön­nen die­se den Anleger*innen Gewin­ne vor­gau­keln und sie so dazu brin­gen noch mehr zu inves­tie­ren. Aus­ge­schüt­tet wird aller­dings kein Geld und am Ende ist alles weg.

Was tun? Anleger*innen soll­ten eine gesun­de Skep­sis an den Tag legen. Beson­ders wenn ihnen aus­schließ­lich über digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le hohe Ren­di­ten in Aus­sicht gestellt wer­den, ist es rat­sam, die Serio­si­tät des Anbie­ters kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Beson­ders alar­mie­ren­de Hin­wei­se sind unrea­lis­tisch hohe Ren­di­te­ver­spre­chen sowie feh­ler­haf­te oder feh­len­de Impres­sums­an­ga­ben. Ein wei­te­res Warn­si­gnal ist eine Auf­for­de­rung, Geld ins Aus­land zu über­wei­sen – dies stellt eine ernst­haf­te Gefahr dar. Jede Geld­an­la­ge soll­te zumin­dest vor der ers­ten Inves­ti­ti­on im Inter­net gründ­lich recher­chiert wer­den. Dabei wird oft schnell deut­lich, dass es sich um kein ver­trau­ens­wür­di­ges Ange­bot han­delt.

Zusätz­lich Gefahr sich selbst straf­bar zu machen durch Geld­wä­sche — Wenn Betrugs­op­fer Geld an die Täter*innen ver­lie­ren, kann dies für sie zusätz­li­che Pro­ble­me ver­ur­sa­chen. Es mög­lich ist, dass die Opfer unwis­sent­lich in Geld­wä­sche­ak­ti­vi­tä­ten ver­wi­ckelt wer­den. In man­chen Fäl­len erhal­ten sie sogar Gel­der, die sie dann wei­ter­lei­ten müs­sen. Wer ver­däch­ti­ge Ange­bo­te erhält oder bereits betro­gen wur­de, soll­te sofort Anzei­ge erstat­ten und auf kei­nen Fall wei­te­re Zah­lun­gen leis­ten.

Quel­le: tagesschau.de

 

Das Smart­phone ist zu alt, funk­tio­niert nur noch sehr lang­sam, bekommt kei­ne Sicher­heits­up­dates mehr oder ist kaputt? Was gibt es zu beach­ten und was kann man tun? Auf der Web­sei­te “Han­dy­hel­fer” vom Insti­tut für Tech­nik und Jour­na­lis­mus gibt es tol­le Tipps für alle, die zum Bei­spiel ihr Gerät repa­rie­ren las­sen möch­ten anstatt sich ein neu­es zu kau­fen. Außer­dem kann man her­aus­fin­den, ob es für das Gerät über­haupt noch Sys­tem­up­dates gibt oder auch, was man mit dem Alt­ge­rät machen kann, wenn man es nicht mehr braucht. Spen­den? Recy­celn? Auf jeden Fall — Daten sichern und im Anschluss auf Werk­ein­stel­lun­gen zurück­set­zen. All das und vie­les mehr gibt es auf der Web­sei­te zum Nach­le­sen.