Über eine neue Betrugs­ma­sche schaf­fen es aktu­ell zahl­rei­che Betrüger*innen Zugriff auf tau­sen­de Benut­zer­kon­ten zu erhal­ten. Wie der SPIE­GEL berich­tet, warnt unter ande­rem die Tele­kom davor dem betrü­ge­ri­schen Trick, der dazu genutzt wird die Zwei-Fak­to­ren-Authen­ti­fi­zie­rung zu kna­cken. Hier­bei geben sich die Täter*innen als Mit­ar­bei­ten­de der Tele­kom oder bei­spiels­wei­se von DHL aus und ver­su­chen die Ange­ru­fe­nen dazu zu brin­gen, emp­fan­ge­ne SMS-Codes durch­zu­ge­ben. Dies soll­te auf kei­nen Fall gesche­hen! Der Hin­ter­grund: meist sind bereits Pass­wör­ter und E‑Mailadressen den Betrüger*innen bekannt, wur­den bereits gehackt. Aller­dings reicht dies, dank Zwei-Fak­to­ren-Authe­ti­fi­zie­rung, meist noch nicht aus, um gro­ßen Scha­den anzu­rich­ten oder an Gel­der zu über­wei­sen.  Sie benö­ti­gen nun noch den Zugriff durch die Zwei-Fak­to­ren-Authen­ti­fi­zie­rung, die bei­spiel­wei­se oder SMS auf das Smart­phone geschickt wird, um die kom­plet­te Kon­trol­le über bei­spiels­wei­se Kon­ten zu erhal­ten. Beson­ders inter­es­sant sind die Benut­zer­kon­ten des Tele­fon­an­bie­ters, da hier eine ande­re Tele­fon­num­mer hin­ter­legt wird, um die­se SMS-Codes abzu­fan­gen. Damit kön­nen z.B. Über­wei­sun­gen getä­tigt wer­den.

ACH­TUNG: Geben Sie auch kei­nen Fall Veri­fi­zie­rungs-Codes via Whats­App an Freund*innen oder ande­re Kon­tak­te durch. Auch hier zu gab es bereits Fäl­le, bei denen Betrüger*innen im Anschluss den gesam­ten Whats­App-Account über­nom­men haben. Mehr dazu HIER im Arti­kel von Com­pu­ter­bild.

Was tun? Ruhe bewah­ren und auf­le­gen! Im Zwei­fel bei einer bekann­ten Num­mer des jewei­li­gen Unter­neh­mens anru­fen und nach­fra­gen. Außer­dem soll­te man drin­gend das Pass­wort des besag­ten Accounts ändern, um die Kri­mi­nel­len aus­zu­schlie­ßen.

Man­che Din­ge kann man einer Grup­pe von Senior*innen am bes­ten erklä­ren, wenn man ein Smart­phone für die Grup­pe auf einen gro­ßen Bild­schirm oder via Bea­mer spie­gelt, damit alle gleich­zei­tig sehen was man wo tippt und es mit­ver­fol­gen kön­nen. Dies eig­net sich beson­ders bei Din­gen, die her­stel­ler­über­grei­fend gleich aus­s­se­hen, wie der Goo­gel Play Store bei Android oder der App­s­to­re bei Apple oder bei belieb­ten Apps im All­ge­mein­sen, wie bei­spiels­wei­se Whats­App, Signal, Flo­ra Inco­gni­ta, usw.

Es gibt meh­re­re Mög­lich­kei­ten, ein Smart­phone mit einem exter­nen Bild­schirm oder Bea­mer zu ver­bin­den. Hier sind die gän­gigs­ten Metho­den:

Vari­an­te 1 — Draht­lo­se Ver­bin­dung (Wi-FI,AirPlay)

Wenn das Smart­phone und der exter­ne smar­te Bild­schirm (auch mit dem Inter­ne ver­bun­den) oder Bea­mer inter­net­fä­hig ist, kannst die Bild­schirm­über­tra­gung kabel­los durch­füh­ge­führt wer­den. In den Schnell­ein­stel­lun­gun­gen im Rol­lo fin­det man Sym­bo­le wie “Smart View” oder “Screen Mir­ro­ring” oder “Bild­schirm­über­tra­gung” etc. (das kann bei jedem Gerä­te­her­stel­ler etwas anders hei­ßen, zur Not eien Such­ma­schi­ne nut­zen). Ange­schal­tet kann sich das Smart­phone über WLAN mit einem kom­pa­ti­blen TV oder Bea­mer ver­bin­den. Wich­tig hier­bei: Die bei­den Gerä­te müs­sen im sel­ben W‑Lan ange­mel­det sein!

Vari­an­te 2 — Kabel­ge­bun­de­ne Ver­bin­dung

Die­se Vari­an­te geht vor allem bei etwas hoch­prei­si­ge­ren Gerä­ten. Güns­ti­ge Gerä­te, wie auch bspw. die Sam­sung A‑Serien unter­stüt­zen die­se Funk­ti­on lei­der nicht.  Wenn dies unter­stützt wird, ist die Vari­an­te sehr schön, weil ein­fach in der Umset­zung. Hier­für muss ledig­lich ein UCB‑C auf HDMI-Kabel genutzt wer­den, wobei der UCB-C-Adap­ter in die Lade­buch­se des Smart­phones gesteckt wird, und der HDMI-Adap­ter in den HDMI-Anschluss, des PCs, TVs oder direkt an den Bea­mer gesteckt wird. Die Über­tra­gung des Bild­schir­mes fin­det dann direkt statt.MHL (Mobi­le High-Defi­ni­ti­on Link) funk­tio­niert genau­so bei man­chen Smart­phones, die MHL unter­stüt­zen, eine Tech­no­lo­gie, die es ermög­licht, das Smart­phone über den Micro-USB-Anschluss mit einem HDMI-fähi­gen Gerät zu ver­bin­den.

Vari­an­te 3 — App “MyPho­ne Explo­rer”

Die­se Vari­an­te ist zwar in der Vor­be­rei­tung die auf­wen­digs­te, eig­net sich aber auch für älte­re bzw. preis­güns­ti­ge­re Gerä­te um den Bild­schirm zu spie­geln.

Die hier­für ver­wen­de­te kos­ten­freie App “MyPho­ne Explo­rer” ist eigent­lich pri­mär zur Syn­chro­ni­sie­rung von Daten ent­wi­ckelt, sprich, um Daten wir Fotos oder Kon­tak­te vom Smart­phone auf den Com­pu­ter zu über­tra­gen. Aber es gibt auch die äußerst nütz­li­che Funk­ti­on des Bild­schirm Über­tra­gens.

Ers­te Tipps zum her­un­ter­la­den und zur Funk­ti­on zeigt die­ses Video.

  1. APP fürs Smart­phone her­un­ter­la­den: Man benö­tigt also für das Smar­tho­ne von Android die App „MyPho­ne Explo­rer“, kos­ten­frei im Goog­le Play­s­to­re erhält­lich
  2. Pro­gramm für PC / Lap­top her­un­ter­la­den: Außer­dem benö­tigt man auf dem PC das kos­ten­freie Pro­gramm „MyPho­ne Explo­rer. Dies kann man sich z.B. hier her­un­ter­la­den (Hin­weis: alle ande­ren emp­foh­le­nen Pro­gram­me, die vor­ge­schla­gen wer­den wie zusätz­li­chen Viren­schutz, Adblo­cker etc. nicht mit her­un­ter­la­den)
  3. Ein­stel­lung am Smart­phone vor­neh­men: Am Smart­phone muss zur Nut­zung die USB-Debug­ging Funk­ti­on frei­ge­schal­tet wer­den. Dies geht wie folgt: In den Ein­stel­lun­gen (Zahn­rad) meist ganz am Ende auf „Über das Gerät/ Tele­fon“ gehen. Dort steht die soge­nann­te „Build-Num­mer“ (meist ganz unten). Die­se 7‑mal antip­pen, u in die Ent­wick­ler­ein­stel­lun­gen zu gelan­gen und dort das USB-Debug­ging zu akti­vie­ren.
  4. Mit USB-Kabel ver­bin­den: Nun via Kabel das Smart­phone mit dem PC/ Lap­top ver­bin­den. Dar­auf ach­ten, dass nicht nur gela­den wird, son­dern „Daten­über­tra­gung“ oder Media Trans­fer Pro­to­col (MTP)auswählen.
  5. Das Pro­gramm auf dem Com­pu­ter öff­nen. Nun wird auf dem Smart­phone ein Fens­ter geöff­net, wo erneut um Erlaub­nis gebe­ten wird. Hier wie­der bestä­ti­gen. Im PC-Pro­gramm im obers­ten Rei­ter „Extra“ aus­wäh­len und dort auf Han­dy spiegeln/ Bild­schirm über­tra­gen“ gehen. Nun wird der Bild­schirm des Smart­phones auf dem PC ange­zeigt.
  6. Mit einen zusätz­li­chen ange­schlos­sen Bea­mer am PC kann man nun den Smart­phone-Bild­schirm schön groß dar­stel­len und allen teil­neh­men­den die ein­zel­nen Schrit­te best­mög­lich erklä­ren.

 

 

 

Nur noch bis zum 14. Okto­ber 2025 wird Win­dows 10 mit kos­ten­lo­sen Updates unter­stützt. Danach ist die Nut­zung somit mit einem hohen Sicher­heits­ri­si­ko ver­bun­den, da der Weg für Betrüger*innen leicht zu kna­cken ist, um bei­spiels­wei­se Viren oder ande­re Schad­soft­ware ein­zu­schleu­sen oder sen­si­ble Daten abzu­fan­gen.
Expert*innen emp­feh­len daher drin­gend den Umstieg auf Win­dows 11. Bis Okto­ber soll­te man dabei aber nicht war­ten, son­dern bes­ser schon jetzt Win­dows 11 in den PC-Ein­stel­lun­gen upgraden, also die neue­re Ver­si­on instal­lie­ren, sofern die Hard­ware, also der PC oder Lap­top, dafür die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auch in einem Arti­kel der Frank­fur­ter All­ge­mei­ne.

Lie­be Medienmentor*innen in ganz Thü­rin­gen,

das Jahr neigt sich nun lang­sam dem Ende zu, und wir möch­ten euch für euer groß­ar­ti­ges Enga­ge­ment als Medienmentor*innen für Senio­rin­nen und Senio­ren herz­lich bedan­ken. Durch euren Ein­satz konn­ten vie­le älte­re Men­schen die digi­ta­le Welt bes­ser ver­ste­hen, mehr Selbst­ver­trau­en und Spaß im Umgang mit Tech­nik ent­wi­ckeln und neue Mög­lich­kei­ten ent­de­cken, mit ihren Liebs­ten in Kon­takt zu blei­ben. Ihr tragt dazu bei, Hür­den abzu­bau­en und ech­te Ver­bin­dun­gen zu schaf­fen – eine unglaub­lich wich­ti­ge Leis­tung, die von uns allen sehr geschätzt wird. Wir wün­schen euch und euren Lie­ben ein wun­der­schö­nes und ent­spann­tes Weih­nachts­fest sowie einen guten Start ins neue Jahr. Möge 2025 für euch Gesund­heit, Glück und vie­le tol­le Erleb­nis­se bereit­hal­ten und uns wei­ter­hin ver­bin­den. Vie­len Dank, dass ihr mit eurem Enga­ge­ment so viel bewirkt. Wir freu­en uns dar­auf, auch im nächs­ten Jahr gemein­sam mit euch Senio­rin­nen und Senio­ren auf ihrem Weg in die digi­ta­le Welt zu unter­stüt­zen und hof­fen euch alle gesund und mun­ter 2025 wie­der zuse­hen.

Fro­he Weih­nach­ten für euch und eure Liebs­ten.

Das Bild wur­de übri­gens mit­tels Chat GPT, also nur durch Befehls­ein­ga­be von einer künst­li­chen Intel­li­genz gene­riert.

Bei Whats­App gibt eine neue Betrugs­ma­sche, vor der wir euch und eure Senior*innen gern bewah­ren möch­ten. Ziel der Kri­mi­nel­len ist es, den Account, also euer Benut­zer­kon­to von Whats­App zu kapern. Hier­bei geben sich die Täter*innen als Whats­App aus und ver­sen­den SMS unter den bekann­ten Num­mer von Whats­App. “Die Fol­ge: Das Smart­phone zeigt die Phis­hing-Nach­rich­ten unter der offi­zi­el­len Whats­app-Num­mer zusam­men mit ech­ten SMS des Anbie­ters an, die in der Ver­gan­gen­heit ein­ge­trof­fen sind. Als Absen­der erscheint “Whats­App.” aus einem Arti­kel von heise.de.

Letzt­lich soll man sich zum Schutz in den Whats­app-Ein­stel­lun­gen unter “Ver­knüpf­te Gerä­te” ein neu­es Gerät hin­zu­zu­fü­gen. Nun könn­ten die Betrüger*innen den Account über­neh­men, kön­nen Nach­rich­ten sowohl mit­le­sen als auch ver­sen­den. Also auch hier gilt wie­der: Vor­sicht ist immer gebo­ten, wenn ein Link oder Anhang ent­hal­ten ist und mich zu irgend­wel­chen Hand­lun­gen drän­gen will.  Schaut euch gern das dazu­ge­hö­ri­ge Video von Hei­se auf You­Tube an.

Das Lan­des­me­di­en­zen­trum Baden-Würt­tem­berg (LMZ) und die Lan­des­me­di­en­an­stalt für Baden-Würt­tem­berg (LKF) haben die Mate­ria­li­en im Rah­men des Pro­jekts „Gesund und digital@LändlicherRaum“ aktua­li­siert.

Hier­bei gibt es inter­es­san­te Video-Vor­trä­ge sowie die Modu­le der Qua­li­fi­zie­rung zu Gesundheitsbotschafter*innen zum kos­ten­frei­en Down­load. Es The­men behan­delt wie z.B. Tele­me­di­zin, die E‑Akte, Apps für den Kopf.

Sehr emp­feh­lens­wert.

 

 

 

 

Seit 1991 wird am 01. Okto­ber der Inter­na­tio­na­le Welt­se­nio­ren­tag gefei­ert, um auf die Belan­ge der älte­ren Gene­ra­ti­on auf­merk­sam zu machen. Dar­auf sto­ßen wir an! Auf all unse­re wun­der­ba­ren Senior*innen, die wir dank unse­rer Arbeit und eurem Enga­ge­ment ken­nen­ler­nen und unter­stüt­zen durf­ten! Habt einen wun­der­vol­len Tag!

 

Um 11 Uhr klin­geln deutsch­land­weit wie­der die Han­dys und Sire­nen schril­len. Die­ser Test wird vom Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fen durch­ge­führt, um alle Warn­sys­te­me zu che­cken. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sol­len dann über das soge­nann­te Cell Broad­cast Sys­tem auf ihren Mobil­te­le­fo­nen eine Warn­bot­schaft erhal­ten. Außer­dem wird der Pro­be­alarm auch über Radio- und Fern­seh­sen­der ver­brei­tet sowie auf Stadt­in­for­ma­ti­ons­ta­feln zu sehen sein.

Also nicht erschre­cken.

Wei­te­re Infos HIER.

 

Ein ange­hen­der neu­er Medi­en­men­tor hat uns zum The­ma Gesund­heit auf eine Web­sei­te ver­wie­sen, die wir euch und euren Senior*innen nicht vor­ent­hal­ten wol­len. Auf der Web­sei­te “Was hab ich” — kann man sich ärzt­li­che Befun­de in ver­ständ­li­che Spra­che kos­ten­frei und anonym von ehren­amt­li­chen Mediziner*innen erklä­ren las­sen. Was genau die Sei­te macht und auch was nicht (näm­lich z.B. gibt sie kei­ne Behand­lungs­emp­feh­lun­gen) könnt ihr nach­le­sen bei den Häu­fi­gen Fra­gen. Damit die Gesund­heits­da­ten sicher blei­ben, gibt es Fol­gen­des zu beach­ten, wor­auf auch die Web­sei­te im Bereich Daten­schutz ver­weist: Schwär­zen der per­sön­li­chen Daten vor dem Ein­sen­den eines Befun­des. D.h. alle Daten, die Rück­schlüs­se den Pati­en­ten / die Pati­en­tin zulas­sen, aber auch Daten über ande­re Per­so­nen wie der Name des behan­deln­den Arztes/ der Ärz­tin. Nur das Geschlecht und Geburts­jahr ist not­wen­dig, um den Befund grob ein­ord­nen zu kön­nen.

Die Web­sei­te ist sehr beliebt und es kann zu War­te­zei­ten kom­men. Bis­her wur­den laut eige­ner Anga­be 63.330 Befun­de in leicht ver­ständ­li­che Spra­che über­setzt (Stand 05.09.2024).

 

Neben Smis­hing, Betrug per SMS, oder Phis­hing, Betrug per E‑Mail, gibt es nun auch immer wie­der Fäl­le von Quis­hing. Quis­hing setzt sich zusam­men aus “QR-Code” und “Phis­hing” und bedeu­tet, mani­pu­lier­te oder betrü­ge­ri­sche Inhal­te durch Aus­le­sen des QR-Codes durch das Smart­phone. QR Codes sind letzt­lich klei­ne Code-Bil­der, die auf unter­schied­li­che Web­sei­ten wei­ter­lei­ten oder aber auch zum Down­load von Datei­en füh­ren kön­nen. Hier ist also Vor­sicht gebo­ten und man soll­te genau auf den Link schau­en, wo einen der QR-Code wirk­lich wei­ter­lei­ten will. Es gibt aktu­ell meh­re­re Betrugs­fäl­le, wo die QR-Codes an Lade­säu­len für E‑Autos über­klebt wur­den und man das ver­meint­li­che Auf­la­den an Betrüger*innen bezahlt. Wei­te­re Infos gibt es hier zum Nach­le­sen als Bei­trag des ADAC oder hier von der Gewerk­schaft der Poli­zei.

Hier auch ein Bei­trag von “Markt­check” / ARD.