Heute haben wir mal einen Gastbeitrag unseres lieben Medienmentors Rainhard Bursitzke aus Eisenach für euch, der beim Optiker über eine intressante Brille “gestolptert” ist.
Viel Spaß beim Lesen:
Neulich begegnete ich einem jungen Mann, der an seiner Brille rumfummelte, „Hey Meta“ rief und sich offensichtlich mit einem unsichtbaren Partner unterhielt. Für mich und meine Fragen hatte er auch keine Zeit. Also fragte ich doch meinen Optiker Otto in der Goldschmiedenstr., was es mit dieser Brille auf sich hat!
Frage: Neulich traf ich einen jungen Mann, der an seiner Brille rumfummelte, „Hey Meta“ rief und dann so tat, als ob er sich mit jemandem unterhielt. War das in Ordnung oder ein sog. Fake?
Antwort: Das war kein Fake. Es handelt sich um eine Brille, die mit neuester Technik – künstlicher Intelligenz – vollgestopft ist. Aus meiner Sicht spricht sie zwei Interessengruppen an: jüngere Personen und Sehbehinderte.
Frage: Ist das nicht ein Wiederspruch – eine Brille ohne spezifische Unterschiede sowohl für Sehende als auch Sehbehinderte?
Antwort: Keineswegs! Diese Brille ist per Sprachbefehl ansprechbar und hört somit auf´s Wort. Irgendwie eigensinnig ist sie aber schon – sie reagiert nur auf Sprachbefehle, die sie lernen und klar und deutlich aussprechen müssen. „Hey Meta“ ist also schon der erste und wichtigste Befehl, der die Brille aktiviert und sie ist bereit für weitere Befehle.
Frage: Wer stellt diese Brille her und wie sind die Kosten?
Antwort: Die internationale Brillenfirma Ray-Ban und der Kommunikationsriese ∞ Meta kooperierten offensichtlich sinnvoll. Der Preis liegt im Start bei ca. 330,-€ — abhängig vom verbauten Brillenglas. Individuelle kundenbezogene Gläser können beim Kauf der Brille beim Optiker gegen Aufpreis beauftragt werden.
Frage: Das hört sich ja so richtig futuristisch an! Was kann diese Brille nun?
Antwort: Gestatten Sie mir bitte eine kurze ungeordnete Aufzählung der wichtigsten Punkte: — kann fotografieren und filmen, — erklärt auf Sprachbefehl was zu sehen ist, kann fotografierte Texte vorlesen, — zu vielen Büchern Inhaltsangaben machen — kann simultan in gängigen Sprachen simultan übersetzen (englisch, italienisch, spanisch, französisch, deutsch (noch leicht holprig), ‑Musik abspielen, — telefonieren, — Videotelefonie über Messenger (der Angerufene „sieht“ was im Blickfeld der Brille ist), — Kopplung als Navigationssystem uvm. … Als Voraussetzung für die Funktionalität der KI-Brille ist ein internetfähiges Handy erforderlich, mit dem die KI-Brille gekoppelt werden kann.
Diese umfassende Funktionalität ist mit Sicherheit auch für Sehbehinderte von besonderem Interesse! Verschweigen sollte man auch nicht, dass die Akkulaufzeit bei normalem Gebrauch momentan nur 4 Stunden beträgt. Das zugehörige Brillenetui fungiert auch als Power Bank, die für weitere 32 Stunden Strom liefert. Über den Datenschutz hier in Deutschland sollte sich der Anwender gut informieren.
Mein Fazit: ein, insbesondere für Sehbehinderte, wegweisendes und hilfreiches Produkt zu einem vertretbaren Preis.
Ich danke ihnen für diese interessanten und umfassenden Informationen! Noch ein abschließender Gedanke: könnte solch eine Brille nicht auch ein Weihnachtsgeschenk sein?
Text/interview: Reinhard Bursitzke
Gastbeitrag — Smarte Brille
UncategorizedHeute haben wir mal einen Gastbeitrag unseres lieben Medienmentors Rainhard Bursitzke aus Eisenach für euch, der beim Optiker über eine intressante Brille “gestolptert” ist.
Viel Spaß beim Lesen:
Neulich begegnete ich einem jungen Mann, der an seiner Brille rumfummelte, „Hey Meta“ rief und sich offensichtlich mit einem unsichtbaren Partner unterhielt. Für mich und meine Fragen hatte er auch keine Zeit. Also fragte ich doch meinen Optiker Otto in der Goldschmiedenstr., was es mit dieser Brille auf sich hat!
Frage: Neulich traf ich einen jungen Mann, der an seiner Brille rumfummelte, „Hey Meta“ rief und dann so tat, als ob er sich mit jemandem unterhielt. War das in Ordnung oder ein sog. Fake?
Antwort: Das war kein Fake. Es handelt sich um eine Brille, die mit neuester Technik – künstlicher Intelligenz – vollgestopft ist. Aus meiner Sicht spricht sie zwei Interessengruppen an: jüngere Personen und Sehbehinderte.
Frage: Ist das nicht ein Wiederspruch – eine Brille ohne spezifische Unterschiede sowohl für Sehende als auch Sehbehinderte?
Antwort: Keineswegs! Diese Brille ist per Sprachbefehl ansprechbar und hört somit auf´s Wort. Irgendwie eigensinnig ist sie aber schon – sie reagiert nur auf Sprachbefehle, die sie lernen und klar und deutlich aussprechen müssen. „Hey Meta“ ist also schon der erste und wichtigste Befehl, der die Brille aktiviert und sie ist bereit für weitere Befehle.
Frage: Wer stellt diese Brille her und wie sind die Kosten?
Antwort: Die internationale Brillenfirma Ray-Ban und der Kommunikationsriese ∞ Meta kooperierten offensichtlich sinnvoll. Der Preis liegt im Start bei ca. 330,-€ — abhängig vom verbauten Brillenglas. Individuelle kundenbezogene Gläser können beim Kauf der Brille beim Optiker gegen Aufpreis beauftragt werden.
Frage: Das hört sich ja so richtig futuristisch an! Was kann diese Brille nun?
Antwort: Gestatten Sie mir bitte eine kurze ungeordnete Aufzählung der wichtigsten Punkte: — kann fotografieren und filmen, — erklärt auf Sprachbefehl was zu sehen ist, kann fotografierte Texte vorlesen, — zu vielen Büchern Inhaltsangaben machen — kann simultan in gängigen Sprachen simultan übersetzen (englisch, italienisch, spanisch, französisch, deutsch (noch leicht holprig), ‑Musik abspielen, — telefonieren, — Videotelefonie über Messenger (der Angerufene „sieht“ was im Blickfeld der Brille ist), — Kopplung als Navigationssystem uvm. … Als Voraussetzung für die Funktionalität der KI-Brille ist ein internetfähiges Handy erforderlich, mit dem die KI-Brille gekoppelt werden kann.
Diese umfassende Funktionalität ist mit Sicherheit auch für Sehbehinderte von besonderem Interesse! Verschweigen sollte man auch nicht, dass die Akkulaufzeit bei normalem Gebrauch momentan nur 4 Stunden beträgt. Das zugehörige Brillenetui fungiert auch als Power Bank, die für weitere 32 Stunden Strom liefert. Über den Datenschutz hier in Deutschland sollte sich der Anwender gut informieren.
Mein Fazit: ein, insbesondere für Sehbehinderte, wegweisendes und hilfreiches Produkt zu einem vertretbaren Preis.
Ich danke ihnen für diese interessanten und umfassenden Informationen! Noch ein abschließender Gedanke: könnte solch eine Brille nicht auch ein Weihnachtsgeschenk sein?
Text/interview: Reinhard Bursitzke
Frohe Weihnachten!
UncategorizedLiebe Medienmentor*innen in Thüringen,
zum Ausklang dieses Jahres möchten wir innehalten und euch bei euch allen bedanken. Mit eurem Engagement, eurer Geduld und eurem Wissen habt ihr zahlreichen Seniorinnen und Senioren den Zugang zur digitalen Welt eröffnet. Ihr habt Neugier geweckt, Unsicherheiten genommen und dazu beigetragen, dass Technik als Bereicherung erlebt werden kann – sei es im Alltag oder im Kontakt mit nahestehenden Menschen.
Euer Einsatz schafft Teilhabe, stärkt Selbstvertrauen und verbindet Generationen. Damit leistet ihr einen wichtigen Beitrag zu mehr digitaler Chancengleichheit, der weit über einzelne Begegnungen hinauswirkt.
Für die kommenden Feiertage wünschen wir euch und euren Familien ruhige, erholsame und schöne Momente. Möge das neue Jahr von Gesundheit, Zuversicht und vielen positiven Erlebnissen geprägt sein.
Danke für eure Zeit, eure Offenheit und euer großes Engagement. Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr gemeinsam mit euch ältere Menschen auf ihrem Weg in die digitale Welt zu begleiten und euch gesund und voller Energie wiederzusehen.
Herzliche Weihnachtsgrüße an euch und eure Liebsten.
Das Bild dazu hat uns Chat GPT geliefert.
Tipp: Unabhängige Patientenberatung
UncategorizedDie gemeinnützige Organisation “Stiftung unabhängige Patientenberatung Deutschland” unterstützt Menschen mit unabhängigen, kostenfreien Beratungsangeboten, hilft den Überblick zu behalten, Zusammenhänge besser zu verstehen und selbstbestimmte Entscheidungen zur Gesundheit zu treffen.
Per Telefon:
Dies kann kostenfrei telefonisch unter 0800 011 77 22 erfolgen. HIER geht es zu den Telefonzeiten.
Vor Ort:
In Thüringen gibt es nun eine kostenfreie Beratungsstelle in Erfurt, genauer in der Barfüßerstraße 16. Diese richtet sich besonders an Menschen, die aufgrund sprachlicher Barrieren, fehlender technischen Kenntnisse oder gesundheitlicher Einschränkungen, eine persönliche Beratung präferieren.
Die genauen Öffnungszeiten sind HIER zu finden.
Kostenfreie Materialien — DigitalPakt Alter
UncategorizedDer DigitalPakt Alter hat viele Materieline, die ihr für die Arbeit mit Senior*innen kostenfrei nutzen könnt. Diese gibt es online und auch kostenfrei als Printversion zu bestellen.
Hier ein paar Beispiele:
Also schaut vorbei und stöbert auf der Webseite etwas herum. Es lohnt sich.
Starthilfe App
UncategorizedNochmal als Erinnerung zu eurer Unterstützung und der Senior*innen die ihr begleitet:
Die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg hat mit „Starthilfe“ eine besonders gelungene und zudem kostenfreie App entwickelt, die älteren Menschen den Einstieg in die digitale Welt erleichtert. Die App ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, sich in einem geschützten Rahmen und in ihrem eigenen Tempo durch verschiedene Lernmodule zu bewegen. Dabei werden grundlegende digitale Kompetenzen vermittelt – zum Beispiel, wie man einen Messenger benutzt, ein sicheres Passwort erstellt oder welche Bediengesten auf dem Smartphone wichtig sind, etwa Tippen, Wischen oder das Zoomen mit zwei Fingern.
Ergänzt wird das Angebot durch umfangreiches Begleitmaterial für engagierte Helferinnen und Helfer, die Seniorinnen und Senioren vor Ort beim Lernen unterstützen. Dazu gehören unter anderem vorgefertigte Arbeitsblätter, PowerPoint-Präsentationen und viele weitere hilfreiche Materialien.
Schaut gern einmal vorbei und entdeckt, was ihr für eure Arbeit mit Senior*innen nutzen könnt.
Kostenfreie Tabletleihe
UncategorizedDas Projekt Digital mobil im Alter bietet für Menschen, die Senior*innen bei digitalen Themen unterstützen eine kostenfreie Tabletleihe an.
Das Tolle daran ist, das neben Tablets für eure Veranstaltungen, die Senior*innen, diese in der Zeit (8 Wochen) mit nach Hause nehmen dürfen, um auch zuhause damit zu üben.
• Es können bis zu 12 Tablets ausgeliehen
• Zeitraum 8 Wochen
• Bestückt sind diese mit SIM-Cards, so dass mobiles Telefonieren und Internet integriert ist
• Außerdem sind sinnvolle App vorinstalliert zu Themenfeldern wie Kommunikation, Unterhaltung, Information und Gesundheit.
• Kostenlose Senior*innenhotline bei technischen Schwierigkeiten im Rahmen des Projektes
Das Angebot ist kostenfrei und lediglich der versicherte Rückversand wäre durch euch bzw. die Teilnehmenden zu tragen.
Alle weiteren Infos dazu findet ihr hier unter Tabletleihe.
Anfrage zur Tabletleihe stellen unter: team@digital-mobil-im-alter.de
Schaut auch so gern mal auf der Projektwebseite vorbei. Dort gibt es viele Tipps udn Wissenswertes rund um das Thema Medienbildung für Ältere.
Flyer zur enna care
UncategorizedNach unserer Fortbildung zu enna care, bei der Herr Knödler uns das System vorgestellt hat, hatten wir euch versprochen, den Flyer noch einmal bereitzustellen. Und hier ist er nun.
enna care ist ein digitales Assistenzsystem, das älteren Menschen und Personen mit Einschränkungen den Zugang zur digitalen Welt erleichtert. Über ein spezielles Dock, einfache Karten und eine App können Videoanrufe, Fotos, Nachrichten oder Erinnerungen ohne technische Vorkenntnisse genutzt werden. Ziel ist es, soziale Teilhabe zu fördern und Angehörige sowie Pflegepersonal zu entlasten.
Ob das System für die eigene Familie geeignet ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden – es bietet jedoch in jedem Fall eine interessante und schöne Lösung.
Neues Handbuch “Digitale Hilfe” des JFF
UncategorizedEs gibt ein tolles neues Handbuch des Projektes“Digitale Hilfe” des JFF (Jugend Film Fernsehen e. V. — Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis).
Dies war der Anlass für einen Fachtag, zu dem wir nach München gereist sind, um uns direkt ein Exemplar zu sichern und unser Projekt vorzustellen sowie das bundesweite Netzwerk zu stärken und in den gemeinsamen Austausch zu gehen.
Das Handbuch fasst die gemachten Erfahrungen des Projektes “Digitale Hilfe” aus der fünfjährigen Praxis zusammen. Es bietet Einblicke und Impulse, um digitale Teilhabe auf individueller Ebene zu stärken. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf Vorüberlegungen für geeignete Lernsettings geschaut, sowie die Haltung der Berater*innen im Vorfeld gestärkt und Tipps weitergeben wie gute Beratungsangebote für ältere Menschen gelingen können.
Somit ergänzt das Handbuch „Digitale Hilfe“ Impulse aus der Beratungspraxis für mehr digitale Teilhabe unseren Ratgeber “Einstieg leicht gemacht — Die Welt des Smartphones” perfekt und die Kombination beider bereitet Engagierte optimal auf die Medienbildungsarbeit mit Senior*innen vor.
HIER könnt ihr in das kostenfreie Handbuch reinstöbern oder es euch herunterladen „Digitale Hilfe — Impulse aus der Beratungspraxis für mehr digitale Teilhabe”
Weitere hilfreiche Materialien für euch
UncategorizedNeues Erklärvideo — WhatsApp — Privatsphäreeinstellungen
UncategorizedUnser neustes Erklärvideo ist da!
Es geht um Datenschutz und Privatsphäreeinstellungen, die man treffen kann, um sicherer in der beliebten App unterwegs zu sein. Wer kann alles mein Profilbild sehen, wer kann mich in Gruppen einladen, wo kann man unerwünschte Nummern blockieren? Alls das und vieles mehr erklären wir Schritt für Schritt.
HIER gehts zum Video.